Angsttherapie für Kinder
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Kinderträume können wahr werden, Foto: Anna Nohlen „Der tut nichts!“

Hunde begegnen uns überall, und wenn Kinder oder Erwachsene Angst vor Hunden haben, stoßen sie oft auf das Unverständnis der Hundehalter. Es hilft ihnen nicht zu hören, dass es ein Hund sei, der alle Menschen mag – und manchmal sind Hundebesitzer sogar verärgert, wenn sie ihren Hund unter Kontrolle bringen sollen, damit andere ohne Belästigung vorbeigehen können.

Zwar stimmt es meistens, dass es ein freundlicher Hund ist, der auf uns zugesprungen kommt, doch manche Menschen fühlen sich trotzdem bedroht, auch wenn der Besitzer ruft: „Der tut nichts!“

Die eigene Angst vor Hunden kann man nicht ignorieren. Angst vor Hunden muss ernst genommen werden.

Zwar ist es immer wichtig, eine gesunde Vorsicht walten zu lassen. Doch eine regelrechte Angst vor Hunden geht weit darüber hinaus und kann die eigene Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Das kann so weit gehen, dass Wege, Orte und Alltagssituationen vermieden werden, weil die Menschen sich außerstande sehen, eine Hundebegegnung souverän zu meistern.

Unsere Angsttherapie richtet sich an Kinder, die sich in der Begegnung mit Hunden sicherer fühlen und ihre Angst überwinden möchten. Hierbei versuchen wir zunächst gemeinsam mit Eltern und Kind die Ursachen zu ermitteln, denn diese können vielfältig sein und bestimmen den Verlauf der Therapie mit. Im Falle schwerer Phobien raten wir immer dazu, einen Kinderpsychologen hinzuzuziehen.

Wichtige Bestandteile unserer Therapie sind:

  • die Sicherheit zu vermitteln, alle Situationen mit Hund selbst unter Kontrolle zu haben,
  • unterschiedliche Äußerungsformen von Hunden kennen und verstehen lernen,
  • die Wirkung eigener Verhaltensweisen auf den Hund erkennen lernen,
  • eine der Angst angemessene Annäherung an freundliche Hunde in kleinen Schritten,
  • Kontakt und Umgang mit garantiert freundlichen Hunden,
  • Begegnungen mit fremden Hunden und ihren Menschen,
  • Kontakt und Umgang mit fremden Hunden.

Die gemeinsame Arbeit findet zunächst ausschließlich mit den Therapiehunden unserer Trainerin Sabine Neumann statt. Die Hunde sind dafür ausgebildet in jeder Situation die Ruhe zu bewahren, nie eigenständig zu handeln und immer vertrauensvoll mit Sabine Neumann zusammenzuarbeiten.

Durch die Vermittlung theoretischen Wissens, durch gemeinsames Beobachten und mit praktischen Übungen helfen wir dabei, dass Begegnungen mit Hunden zunehmend entspannter und sicherer bewältigt werden.

Unsere Vorgehensweise richtet sich nach den Wünschen des Teilnehmers und den individuellen Fortschritten, die er in den einzelnen Phasen macht bzw. machen möchte.